Amnesia Haze (Royal Queen Seeds) vs Amnesia Haze Automatic (Royal Queen Seeds) Cannabis Samen Vergleich

Amnesia Haze vs. Amnesia Haze Automatic – welcher Strain passt besser zu dir?

1. Einführung

Amnesia Haze gehört zu den bekanntesten Sativa-Sorten auf dem Markt und wird von vielen wegen ihrer intensiven Wirkung geschätzt. Mit Amnesia Haze und Amnesia Haze Automatic bietet Royal Queen Seeds zwei Varianten derselben Grundgenetik, die sich vor allem in Anbauaufwand, Blühverhalten und Einsteigerfreundlichkeit unterscheiden.

Diese Gegenüberstellung richtet sich vor allem an Erstgrower, Käufer, die gezielt nach starken Effekten suchen, sowie an alle, die Ertrag und Aufwand realistisch einschätzen wollen. Im Fokus stehen ein allgemeiner Vergleich, die Frage, welche Sorte besser für Anfänger geeignet ist, ein Blick auf die Ertragsaussichten und ein Vergleich der potenziellen Wirkstärke.

2. Schneller Vergleich

Eigenschaft Amnesia Haze Amnesia Haze Automatic
Strain-Typ Sativa Sativa
Seed-Typ feminisierte Photoperiode autoflowering (selbstblühend)
Breeder Royal Queen Seeds Royal Queen Seeds
Genetik Klassische Amnesia Haze-Sorte Amnesia x Ruderalis, automatische Version der klassischen Amnesia
Blüh- bzw. Lebenszyklus ca. 12 Wochen Blüte Autoflowering, blüht unabhängig vom Lichtzyklus
THC-Einstufung Extrem stark Sehr stark
Ertrag Gut Gut
Aroma/Flavor k. A. süßliche Note mit einem Hauch Muskat

3. Amnesia Haze im Überblick

Amnesia Haze von Royal Queen Seeds ist eine klassische Sativa-Sorte, die sich an erfahrenere Nutzer und Grower richtet, die gezielt nach einer sehr intensiven Wirkung suchen. Die Genetik basiert auf der bekannten Amnesia Haze-Linie, die sich über Jahre hinweg als feste Größe in vielen Coffeeshops und Sammlungen etabliert hat.

Die Blütezeit der feminisierten Amnesia Haze liegt bei etwa 12 Wochen. Das bedeutet, dass du bei einem Indoor-Grow etwas mehr Geduld mitbringen musst, bis die Pflanzen erntereif sind. Dafür ist sie auf einen guten Ertrag ausgelegt, was für Grower mit etwas Erfahrung interessant ist, die ihre Fläche effizient nutzen möchten.

Beim THC-Gehalt ist Amnesia Haze in der Einstufung „extrem stark“. Sie richtet sich damit eher an Konsumenten, die bereits mit potenten Sativa-Sorten vertraut sind und eine ausgeprägte, intensive Wirkung suchen. Für absolute Einsteiger im Konsum kann diese Stärke schnell überfordernd sein; hier ist Zurückhaltung bei der Dosierung ratsam.

Da keine detaillierten Angaben zu Aroma oder Anbaugegebenheiten vorliegen, kann man sagen: Amnesia Haze ist vor allem für diejenigen geeignet, die bereit sind, eine längere Blütezeit und etwas mehr Planungsaufwand in Kauf zu nehmen, um im Gegenzug eine sehr starke, sativadominierte Sorte mit gutem Ertrag zu erhalten.

4. Amnesia Haze Automatic im Überblick

Amnesia Haze Automatic basiert ebenfalls auf der klassischen Amnesia-Genetik von Royal Queen Seeds. Durch die Kreuzung mit Ruderalis (Amnesia x Ruderalis) wurde daraus eine automatisch blühende Version. Diese Ruderalis-Einflüsse sorgen dafür, dass die Pflanzen unabhängig von der Beleuchtungsdauer in die Blüte gehen und damit deutlich einfacher zu handhaben sind.

Als Autoflower-Sorte entfällt bei Amnesia Haze Automatic das Umschalten auf einen speziellen Blühlichtzyklus. Das macht die Planung für Anfänger leichter, weil die Pflanze ihren Lebenszyklus weitgehend selbst „taktet“. Gerade für erste Projekte oder kleine Set-ups, bei denen nicht ständig an Lichtzeiten herumgestellt werden soll, ist das ein spürbarer Vorteil.

Auch Amnesia Haze Automatic wird mit einem guten Ertrag angegeben. Im Vergleich zu klassischen Photoperiode-Sativas wird der Fokus bei Autoflowern häufig auf einfache Handhabung und kürzere Gesamtzyklen gelegt. Die Erträge sind gut, aber nicht primär auf maximale Grenzausreizung gezüchtet, sondern auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Aufwand und Ergebnis.

Beim THC-Gehalt ist Amnesia Haze Automatic als „sehr stark“ eingestuft. Sie bleibt damit eine kräftige Sativa-Option, kommt aber im Vergleich zur „extrem starken“ feminisierten Version etwas moderater daher. Aromatisch wird eine süße Ausrichtung mit einer Prise Muskatnuss beschrieben – für Konsumenten, die neben der Wirkung auch auf geschmackliche Nuancen achten, ist das ein interessanter Zusatzaspekt.

5. Zentrale Unterschiede im Detail

5.1 Allgemeiner Vergleich

Beide Sorten entstammen derselben Grundgenetik, unterscheiden sich aber in zwei zentralen Punkten: dem Blühverhalten und der Intensität der Wirkung. Amnesia Haze ist eine klassische, photoperiodische, feminisierte Sativa mit langer Blütezeit, während Amnesia Haze Automatic dank Ruderalis-Anteil selbstständig blüht.

Wenn du bereit bist, eine längere Kulturzeit und etwas mehr Steuerung der Lichtzyklen in Kauf zu nehmen, bietet Amnesia Haze ein besonders intensives Sativa-Erlebnis. Möchtest du dagegen eher unkompliziert und mit weniger technischem Aufwand anbauen, spielt die autoflowernde Version ihren Vorteil aus.

5.2 Welche ist besser für Anfänger?

Für Einsteiger im Anbau ist die Lichtsteuerung oft einer der größten Unsicherheitsfaktoren. Hier ist Amnesia Haze Automatic im Vorteil, weil sie automatisch in die Blüte geht und damit die klassische Umstellung auf einen 12/12-Lichtzyklus überflüssig macht. Das reduziert Fehlerquellen und erleichtert den Einstieg erheblich.

Auch die etwas geringere, wenn auch immer noch „sehr starke“ THC-Einstufung kann für Konsum-Einsteiger angenehmer sein als die „extrem starke“ Wirkung der regulären Amnesia Haze. Wer also sowohl beim Anbau als auch beim Konsum noch wenig Erfahrung hat, findet in Amnesia Haze Automatic in der Regel den zugänglicheren Einstieg in die Amnesia-Welt.

Amnesia Haze (feminisierte Version) setzt etwas mehr Wissen und Vorbereitung voraus: Die Blütephase ist mit rund 12 Wochen relativ lang, was eine konsequente Pflege über einen ausgedehnten Zeitraum nötig macht. Für motivierte Anfänger mit Bereitschaft zur Einarbeitung ist sie natürlich nicht ausgeschlossen, aber sie stellt höhere Anforderungen an Geduld und Konstanz.

5.3 Ertragsvergleich

Beide Sorten werden mit einem guten Ertrag angegeben. Ohne konkrete Gramm-pro-Quadratmeter-Angaben lässt sich vor allem eines sagen: Keiner der beiden Strains ist als schwachtragende Sorte beschrieben. Die Wahl hängt daher stärker von deinem Setup und deiner Arbeitsweise ab als vom reinen Ertragsetikett.

  • Amnesia Haze: Längere Blütezeit und photoperiodische Steuerung können es erfahrenen Growern ermöglichen, das Potenzial intensiver auszureizen. Wer sein Umfeld (Licht, Nährstoffe, Trainingstechniken) gut im Griff hat, kann die „gute“ Ertragseinstufung effizient ausschöpfen.
  • Amnesia Haze Automatic: Liefert ebenfalls gute Erträge, legt den Schwerpunkt aber auf Einfachheit und Unkompliziertheit. Der Gesamtzyklus ist in der Regel kürzer und weniger fehleranfällig. Für Grower, die eher auf eine zuverlässige, einfache Ernte als auf maximale Optimierung aus sind, ist das attraktiv.

Für Anbauer mit Fokus auf hohe Gesamterträge über das Jahr hinweg kann auch die Möglichkeit, mit Autoflowern mehrere Runs hintereinander zu fahren, interessant sein. So kann ein etwas niedrigerer Ertrag pro Pflanze durch mehr Zyklen kompensiert werden. Wer dagegen eine einzelne, sorgfältig geplante Saison mit maximaler Ausreizung bevorzugt, könnte mit der feminisierten Amnesia Haze besser fahren.

5.4 Wirkung und THC-Vergleich

Beide Sorten sind als Sativas mit starker Wirkung positioniert. Die feminisierte Amnesia Haze wird mit „extrem starkem“ THC-Gehalt beschrieben, während Amnesia Haze Automatic als „sehr stark“ eingestuft ist. Das legt nahe, dass die reguläre Amnesia Haze insgesamt intensiver ausfallen kann.

Für Nutzer, die gezielt nach kräftigen Effekten suchen und bereits Erfahrung mit potenten Sativa-Sorten haben, ist Amnesia Haze daher besonders interessant. Die automatische Variante bietet dagegen einen Kompromiss: immer noch deutlich spürbare, starke Effekte, aber etwas weniger Extrembereich. Gerade für Konsumenten, die zwar ein starkes, aber nicht maximal forderndes Erlebnis wünschen, ist das ein relevanter Unterschied.

Konkrete Beschreibungen der Art der Wirkung (z.B. stimmungsbezogen, körperlich, geistig fokussiert) liegen für beide nicht vor. Wer jedoch generell Sativas bevorzugt und sich zwischen maximaler Intensität und etwas mehr „Fehlertoleranz“ entscheiden muss, kann diese grundlegende Einordnung als Orientierung nutzen.

6. Welche Sorte solltest du wählen?

Die Entscheidung zwischen Amnesia Haze und Amnesia Haze Automatic hängt vor allem von deinen Prioritäten ab:

  • Du bist Erstgrower und möchtest es so einfach wie möglich?
    Amnesia Haze Automatic ist die naheliegende Wahl. Die Autoflower-Genetik nimmt dir viele Entscheidungen zur Lichtsteuerung ab, der Lebenszyklus ist unkomplizierter, und die THC-Einstufung bleibt stark, aber etwas moderater als bei der regulären Version.
  • Du hast bereits etwas Anbauerfahrung und willst maximale Stärke?
    Dann spricht vieles für die feminisierte Amnesia Haze. Mit „extrem starkem“ THC-Gehalt und guter Ertragsaussicht ist sie für erfahrenere Grower interessant, die bereit sind, eine längere Blütezeit von rund 12 Wochen zu betreuen.
  • Du bist auf zuverlässigen Ertrag mit wenig Stress aus?
    Beide liefern gute Erträge. Wenn du allerdings Wert auf einen möglichst stressfreien Ablauf legst, ist die Automatic-Version im Vorteil. Sie reduziert das Risiko von Fehlern im Lichtzyklus und ist dadurch besonders alltagstauglich.
  • Du suchst ein starkes, aber nicht „zu starkes“ Erlebnis?
    Amnesia Haze Automatic bietet mit „sehr starkem“ THC ein kraftvolles, aber etwas weniger extrem eingestuftes Profil. Das kann für viele Nutzer die angenehmere Mitte darstellen.

7. Fazit

Amnesia Haze und Amnesia Haze Automatic teilen sich die gleiche Sativa-Grundidee, bedienen aber unterschiedliche Bedürfnisse. Die feminisierte Amnesia Haze richtet sich an Grower mit etwas Erfahrung, die bereit sind, eine längere Blütephase zu managen und im Gegenzug eine extrem starke Sorte mit gutem Ertrag erhalten möchten. Amnesia Haze Automatic vereinfacht durch die Autoflower-Genetik den gesamten Anbauablauf, liefert ebenfalls gute Erträge und bleibt mit sehr starkem THC eine kraftvolle Option.

Wenn du zum ersten Mal anbaust oder eine unkomplizierte, dennoch sehr potente Sativa suchst, ist Amnesia Haze Automatic häufig die sinnvollere Wahl. Suchst du dagegen maximale Intensität und scheust die zusätzliche Arbeit und Zeit nicht, spricht vieles für die klassische Amnesia Haze.

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