Big Devil #2 vs. Big Devil FAST Version – welcher Strain passt besser zu dir?
1. Einführung
Big Devil #2 und Big Devil FAST Version stammen beide vom selben Züchter, Sweet Seeds, und bewegen sich in einem sehr ähnlichen Spektrum: starke Wirkung, Hybrid-Genetik und klarer Fokus auf Leistung im Growroom. Trotzdem richten sie sich an etwas unterschiedliche Nutzergruppen – insbesondere, wenn es um den Einstieg ins Indoor-Growing, den Ertrag und die Planung der Anbauzeit geht.
In diesem Vergleich schauen wir uns an, wie sich die automatische Big Devil #2 von der feminisierten Big Devil FAST Version unterscheidet und welche Sorte sich für Anfänger, ertragsorientierte Grower und Nutzer mit Fokus auf starke Effekte besser eignet.
2. Schneller Vergleich im Überblick
| Merkmal | Big Devil #2 | Big Devil FAST Version |
|---|---|---|
| Breeder | Sweet Seeds | Sweet Seeds |
| Seed-Typ | Autoflower (auto) | Feminisiert (photoperiodisch) |
| Genetik | Optimierte Big Devil Auto | Großer Teufel Auto x Geheime Sorte |
| Wuchs- / Blüteverhalten | Autoflowering (blüht unabhängig vom Lichtzyklus) | Photoperiode (Lichtzyklus steuert die Blüte) |
| Typ | Hybrid | Hybrid |
| THC-Einstufung | Sehr stark | Sehr stark |
| Ertrag | Gut | Keine konkrete Angabe |
| Aroma | Süß und herb mit einem Hauch von Skunk | Keine konkrete Angabe |
3. Big Devil #2 im Überblick
Big Devil #2 ist eine automatische Hybrid-Sorte von Sweet Seeds, deren Genetik auf einer optimierten Big Devil Auto basiert. Als Autoflowering-Strain beginnt sie nach einer bestimmten Entwicklungsphase von selbst zu blühen, unabhängig vom Lichtzyklus. Das macht die Planung des Grows einfacher, besonders für Einsteiger.
Der Ertrag wird als „gut“ beschrieben, was für eine Autoflower in der Regel bedeutet, dass sich aus kompakten Pflanzen solide Mengen herausholen lassen, ohne hohe Anforderungen an Training oder lange Vegetationsphasen zu stellen. Wer mit kleineren Flächen oder begrenzter Höhe arbeitet, profitiert oft von dieser Kombination aus handlicher Größe und zufriedenstellender Produktivität.
Geschmacklich wird Big Devil #2 als süß und herb mit einem Hauch von Skunk beschrieben. Damit spricht sie Grower an, die klassische, leicht skunkige Noten mögen, kombiniert mit einer gewissen Süße. Da die Sorte als Hybrid eingeordnet wird, ist von einem Mix aus eher geistig-orientierten und körperlichen Effekten auszugehen, ohne dass genaue Details zu den Effekten angegeben sind.
Das THC-Niveau wird als „sehr stark“ eingestuft. Für Nutzer, die eine ausgeprägte Wirkung suchen, ist das ein klares Argument. Gerade für Erstgrower mit bereits vorhandener Toleranz kann Big Devil #2 damit eine interessante Option sein. Anfänger im Konsum sollten sich der Stärke bewusst sein und entsprechend vorsichtig dosieren.
Durch die Autoflowering-Eigenschaft entfällt die Umstellung des Lichtzyklus auf 12/12 zur Einleitung der Blüte. Das reduziert die Fehlerquellen im Anbau und macht Big Devil #2 attraktiv für alle, die einen unkomplizierten Ablauf wünschen und trotzdem nicht auf starke Effekte verzichten möchten.
4. Big Devil FAST Version im Überblick
Die Big Devil FAST Version ist eine feminisierte, photoperiodische Variante aus dem Hause Sweet Seeds. Ihre Genetik basiert auf einer Kreuzung aus Großer Teufel Auto und einer geheimen Sorte. Das deutet darauf hin, dass hier gezielt auf eine schnellere Blüte im Vergleich zu klassischen photoperiodischen Linien hingearbeitet wurde, ohne die Cannabispflanze zur Autoflower zu machen.
Als feminisierte Sorte entwickelt sie in der Regel weibliche Pflanzen, was für Anbauer, die keine männlichen Pflanzen selektieren möchten, ein deutlicher Vorteil ist. Der Blütezeitpunkt wird dabei weiterhin über den Lichtzyklus gesteuert – also beispielsweise durch Umstellung auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit im Indoor-Grow.
Die THC-Einstufung ist wie bei Big Devil #2 „sehr stark“. Auch hier richtet sich der Strain an Nutzer, die intensive Effekte bevorzugen. Ohne konkrete Angaben zu Wirkungsschwerpunkten lässt sich die Big Devil FAST Version allgemein als starke Hybrid-Sorte einordnen, die sowohl für erfahrene Konsumenten als auch für Grower mit Fokus auf Potenz interessant ist.
Zu Aroma und Ertrag liegen keine detaillierten Daten vor. Für den Vergleich bedeutet das: Wer gezielt nach einem ganz bestimmten Geschmacksprofil oder nach klar benannten Ertragswerten sucht, hat bei anderen Sorten oder bei Big Devil #2 (mit dokumentiert „gutem“ Ertrag und beschriebenem Aroma) mehr Orientierung. Die FAST Version richtet sich eher an Grower, die eine photoperiodische, schnellere Linie mit hoher Potenz suchen und bereit sind, den genauen Output selbst zu erproben.
5. Zentrale Unterschiede: Anbau, Ertrag, Einsteigerfreundlichkeit und Wirkung
Allgemeiner Vergleich
Beide Sorten sind Hybride von Sweet Seeds mit sehr starker THC-Einstufung. Der entscheidende Unterschied liegt im Saatgut-Typ und damit im Anbauverhalten:
- Big Devil #2: Autoflowering, blüht ohne Lichtumstellung, „guter“ Ertrag, definiertes Aroma (süß, herb, Skunk).
- Big Devil FAST Version: Feminisiert, photoperiodisch, schnelle Linie, aber ohne konkrete Daten zu Ertrag und Aroma.
Welche ist besser für Anfänger?
Für Anbauanfänger ist Big Devil #2 im Vorteil. Durch die Autoflowering-Genetik entfällt das Timing der Lichtumstellung, ein typischer Fehlerpunkt bei ersten Grows. Die Pflanze läuft ihren Zyklus weitgehend automatisch durch, was Planung und Technik vereinfacht. Dazu kommt, dass ein „guter“ Ertrag angegeben ist – Einsteiger bekommen so eine realistische Erwartung, dass sich der Grow lohnen kann, ohne auf komplexe Methoden zurückzugreifen.
Die Big Devil FAST Version verlangt dagegen ein grundlegendes Verständnis von Lichtzyklen und Photoperiode. Wer zum ersten Mal anbaut, muss hier mehr auf Timing und Einstellungen achten. Für absolute Anfänger kann das eine zusätzliche Hürde sein. Für Einsteiger mit etwas technischem Interesse oder mit Unterstützung durch erfahrene Grower ist sie aber durchaus machbar.
Ertragsvergleich
Bei Big Devil #2 ist der Ertrag ausdrücklich als „gut“ beschrieben. Das gibt Growern eine klare Orientierung: Man kann mit soliden Ergebnissen rechnen, insbesondere im Verhältnis zur einfacheren Autoflower-Kultur. Für Grower, die Wert auf Verlässlichkeit und planbare Resultate legen, ist das ein Pluspunkt.
Für die Big Devil FAST Version liegen keine konkreten Ertragsangaben vor. Damit ist sie aus Sicht von strikt ertragsorientierten Growern schwerer einzuschätzen. Da es sich um eine photoperiodische, „FAST“ optimierte Sorte handelt, könnte der Fokus eher auf einer verkürzten Blüte bei gleichzeitig hoher Potenz liegen, ohne dass offizielle Daten zu den Mengen vorliegen. Wer seinen Grow stark nach fixen Zahlen plant, hat bei Big Devil #2 mehr Informationssicherheit.
Vergleich der Wirkung
Beide Sorten sind als „sehr stark“ in Bezug auf THC eingestuft, und beide sind Hybride. Konkrete Beschreibungen der Effekte – etwa ob eher körperlich entspannend oder eher geistig aktivierend – sind für keine der beiden Sorten angegeben.
Für Nutzer, die in erster Linie eine intensive Wirkung suchen, besteht daher zwischen Big Devil #2 und der Big Devil FAST Version kein klarer Unterschied auf Basis der vorliegenden Daten. In der Praxis wird die Wahrnehmung der Wirkung von Faktoren wie Konsummenge, individueller Toleranz und Set & Setting beeinflusst. Wer bereits Erfahrung mit potenten Hybriden hat, findet in beiden Strains starke Optionen.
6. Welche Sorte solltest du wählen?
Die Entscheidung hängt vor allem von deiner Erfahrung im Anbau, deinen Prioritäten beim Ertrag und deiner Art zu planen ab:
-
Du bist Erstgrower oder suchst einen möglichst unkomplizierten Ablauf:
Dann spricht viel für Big Devil #2. Autoflowering nimmt dir das Lichtmanagement in der Blüte weitgehend ab, der Ertrag wird als gut beschrieben, und du hast ein klares Aromaprofil. -
Du willst einen starken Hybrid mit kontrollierbarer Photoperiode:
Wenn du bereits weißt, wie man mit 12/12-Lichtzyklen umgeht oder das bewusst lernen möchtest, kann die Big Devil FAST Version interessant sein. Sie verbindet feminisiertes Saatgut mit einer auf Geschwindigkeit ausgelegten Linie und sehr hoher Potenz. -
Du bist stark auf Ertrag fokussiert und planst gern mit bekannten Werten:
Da nur bei Big Devil #2 ein „guter“ Ertrag angegeben ist, bietet sie hier mehr Planungssicherheit. Bei der FAST Version fehlen belastbare Daten, sodass du mehr auf eigene Erfahrungen oder Berichte anderer Grower angewiesen bist. -
Dir geht es vor allem um starke Effekte:
Beide Sorten sind als sehr stark eingestuft. In diesem Punkt gibt es auf Basis der Daten keinen klaren Favoriten. Deine Wahl kann sich daher eher nach Anbauform (Auto vs. feminisiert) und persönlicher Vorliebe für Aroma (bei Big Devil #2 bekannt, bei FAST Version offen) richten.
7. Fazit
Zusammengefasst ist Big Devil #2 die naheliegende Wahl für Einsteiger, pragmatische Grower und alle, die einen unkomplizierten Autoflower mit gutem Ertrag und definiertem, süß-herbem Skunk-Aroma suchen. Wer dagegen mit feminisierten, photoperiodischen Sorten arbeiten möchte und eine schnelle, sehr potente Hybridlinie bevorzugt, findet in der Big Devil FAST Version eine passende Alternative – allerdings mit weniger klaren Angaben zu Ertrag und Aroma.
Beide Strains liefern, dem THC-Profil nach, intensive Wirkungen. Deine Entscheidung sollte sich daher vor allem an deinem Erfahrungslevel im Anbau, deinem Wunsch nach Kontrolle über den Lichtzyklus und deinem Bedarf an planbaren Ertragsangaben orientieren.