Cherry Moon Pie vs. Cherry Pie Auto – welcher Strain passt besser zu dir?
1. Einführung
Cherry-Sorten sind bei vielen Grower*innen beliebt, weil sie oft ein süßes Aroma mit kräftiger Wirkung verbinden. Wenn du zwischen Cherry Moon Pie von Big Buddha Seeds und Cherry Pie Auto von Royal Queen Seeds schwankst, stehst du vor einer typischen Entscheidungsfrage: klassische feminisierte Sorte oder moderne Autoflower-Variante?
In diesem Vergleich schauen wir uns an, wie sich die beiden Hybride in Punkten wie Eignung für Anfänger, Ertrag, Anbau und Stärke der Wirkung unterscheiden. So kannst du besser einschätzen, welcher Strain zu deinen Prioritäten als Erstgrower, Ertragsjäger oder Liebhaber starker Effekte passt.
2. Schneller Vergleich
| Merkmal | Cherry Moon Pie | Cherry Pie Auto |
|---|---|---|
| Seed-Typ | feminisierte | auto |
| Breeder | Big Buddha Seeds | Royal Queen Seeds |
| Genetik | Kirschkuchen x Bubba Kush | Kirschkuchen x Großvater Lila Automatic |
| Wuchstyp | Hybrid | Hybrid |
| Blüte/Entwicklung | Blütezeit 8–9 Wochen | Autoflowering (automatische Blüte) |
| Ertrag | Gut | keine konkrete Angabe |
| THC | Sehr stark | Sehr stark (ca. 19 %) |
| Aroma | Wie Kirschkuchenfüllung mit Skunk-Note | keine konkrete Angabe |
3. Überblick: Cherry Moon Pie
Cherry Moon Pie ist eine feminisierte Hybridsorte von Big Buddha Seeds, basierend auf der Kreuzung Kirschkuchen x Bubba Kush. Als feminisierte Variante richtet sie sich vor allem an Grower*innen, die den Wachstumszyklus selbst steuern und möglichst viel Kontrolle über die Vegetationsphase haben möchten.
Die Blütezeit liegt bei etwa 8–9 Wochen, was im Vergleich zu vielen klassischen Photoperiod-Strains im mittleren Bereich liegt. Der Ertrag wird mit „gut“ angegeben – ein Hinweis darauf, dass Cherry Moon Pie für Grower*innen interessant ist, die Wert auf eine solide Ausbeute legen, ohne auf Qualität zu verzichten.
Geschmacklich sticht Cherry Moon Pie klar hervor: Das Aroma wird beschrieben wie Kirschkuchenfüllung mit einer Note von Skunk-Funk. Wer Wert auf eine deutliche Kirschnote mit würzigem Unterton legt, findet hier einen klar definierten Geschmacksfokus.
Beim THC-Gehalt wird Cherry Moon Pie als „sehr stark“ eingestuft. Konkrete Prozentangaben liegen zwar nicht vor, die Einordnung lässt aber darauf schließen, dass die Sorte in puncto Intensität eher im oberen Bereich angesiedelt ist. Detaillierte Beschreibungen der Effekte sind nicht angegeben, allerdings kann bei einem starken Hybrid typischerweise sowohl ein mentaler als auch körperbetonter Effekt auftreten, dessen genaue Ausprägung vom individuellen Konsumverhalten abhängt.
4. Überblick: Cherry Pie Auto
Cherry Pie Auto stammt von Royal Queen Seeds und ist eine Autoflower-Variante, gezüchtet aus Kirschkuchen x Großvater Lila Automatic. Durch den automatischen Blüteeintritt richtet sich dieser Strain besonders an Grower*innen, die einen unkomplizierten Anbau mit fest vorgegebenem Lebenszyklus bevorzugen.
Als Autoflower-Hybrid benötigt Cherry Pie Auto keinen Lichtplanwechsel, um in die Blüte zu gehen. Das vereinfacht den Indoor-Anbau deutlich und ermöglicht im Outdoor-Bereich den Anbau auch bei wechselnden Lichtbedingungen. Wer zum ersten Mal anbaut oder sich nicht intensiv mit Photoperioden beschäftigen möchte, profitiert von dieser Eigenschaft.
Auch Cherry Pie Auto ist ein Hybrid mit „sehr starkem“ THC-Gehalt; hier gibt Royal Queen Seeds zusätzlich eine Orientierung von etwa 19 % an. Damit bewegt sich die Sorte klar im Bereich kräftiger Effekte. Konkrete Beschreibungen zu Wirkung, Aroma oder Ertrag liegen nicht vor, dennoch lässt die Genetik erwarten, dass Kirscharomen und farbenfrohe Einflüsse von Großvater Lila Automatic eine Rolle spielen können – die genaue Ausprägung hängt jedoch stark von Phänotyp, Anbaubedingungen und persönlicher Wahrnehmung ab.
5. Zentrale Unterschiede im Detail
Allgemeiner Vergleich
Der wichtigste Unterschied liegt im Saatgut-Typ: Cherry Moon Pie ist feminisiert, Cherry Pie Auto ist eine Autoflower. Das bedeutet:
- Cherry Moon Pie benötigt eine Umstellung des Lichtzyklus (z. B. 12/12), um in die Blüte zu gehen. Du hast dadurch mehr Einfluss auf die Dauer der Wachstumsphase.
- Cherry Pie Auto blüht automatisch, unabhängig vom Lichtzyklus, was Planung und Handling vereinfacht, aber weniger Spielraum zur Verlängerung der Vegetationsphase lässt.
Dazu kommen Unterschiede in der Genetik: Cherry Moon Pie kombiniert Kirschkuchen mit Bubba Kush, während Cherry Pie Auto Kirschkuchen mit einer automatischen Großvater-Lila-Linie mischt. Beide sind Hybride, setzen aber unterschiedliche Genpools ein, was sich u. a. auf Wuchsverhalten, Aroma und optische Merkmale auswirken kann.
Welche Sorte ist besser für Anfänger?
Für Einsteiger*innen ist die Frage „feminisierte Sorte oder Autoflower?“ meist entscheidend:
- Cherry Pie Auto ist durch ihre Autoflower-Eigenschaft tendenziell anfängerfreundlicher. Du musst dich nicht um Lichtumstellung kümmern und der Lebenszyklus ist vorgegeben. Das reduziert typische Anfängerfehler beim Timing.
- Cherry Moon Pie erfordert etwas mehr Steuerung: Du bestimmst, wann von Wachstum auf Blüte gewechselt wird. Das bietet Lernpotenzial und mehr Kontrolle, kann aber für absolute Neulinge etwas komplexer sein.
Bist du kompletter Erstgrower ohne Erfahrung mit Lampen und Photoperioden, ist Cherry Pie Auto meist die unkompliziertere Wahl. Möchtest du von Anfang an lernen, wie man Photoperiod-Sorten richtig führt und bist bereit, dich etwas intensiver einzulesen, kann Cherry Moon Pie eine gute Einstiegssorte in den feminisierten Bereich sein.
Ertragsvergleich
Zu den Erträgen liegen unterschiedlich detaillierte Angaben vor:
- Cherry Moon Pie wird ausdrücklich mit „gutem“ Ertrag beschrieben. Das spricht für eine solide Ausbeute, wenn grundlegende Anbaubedingungen stimmen.
- Cherry Pie Auto hat keine konkrete Ertragsangabe. Autoflower-Sorten sind traditionell etwas kompakter, moderne Linien können aber ebenfalls ansprechende Erträge liefern – hier bleibt es bei einer allgemeinen Einschätzung ohne harte Zahlen.
Wenn dir der Ertrag besonders wichtig ist und du dich nicht auf Vermutungen verlassen möchtest, ist Cherry Moon Pie im Vorteil, da hier immerhin eine qualitative Einordnung („gut“) existiert. Bei Cherry Pie Auto hängt die Einschätzung stärker von Erfahrungsberichten und deinem Setup ab.
Vergleich der Effekte
Beide Sorten werden als „sehr stark“ in Bezug auf THC beschrieben, Cherry Pie Auto sogar mit einem Richtwert von etwa 19 % THC. Das macht beide Strains interessant für Nutzer*innen, die deutliche Effekte suchen.
Detaillierte offizielle Angaben zu den Effekten (z. B. eher geistig vs. körperbetont, aktiv vs. entspannend) liegen bei beiden Produkten nicht vor. Wichtig ist daher:
- Beide sind Hybride – du kannst eine Mischung aus körperlichem und mentalem Effekt erwarten, deren genaue Ausprägung individuell variieren kann.
- Der THC-Gehalt ist bei beiden im hohen Bereich. Unerfahrene Konsument*innen sollten sich daher ihrer persönlichen Toleranz bewusst sein und vorsichtig dosieren.
Wenn du gezielt nach „starken“ Hybriden suchst, gibt es in dieser Hinsicht keinen klaren Sieger: Cherry Moon Pie und Cherry Pie Auto bewegen sich beide in einem ähnlichen Intensitätsbereich, wobei Cherry Pie Auto mit der 19 % Angabe etwas transparenter ist.
Aroma- und Geschmacksvergleich
Beim Aroma ist die Informationslage unterschiedlich:
- Cherry Moon Pie ist klar beschrieben: wie Kirschkuchenfüllung mit einer Note von Skunk-Funk. Wer auf süß-fruchtige Profile mit leicht herber, „funkiger“ Note steht, bekommt hier ein recht klares Geschmacksbild.
- Cherry Pie Auto hat keine konkrete Geschmacksbeschreibung in den Produktdaten. Aufgrund der Kirschkuchen-Basis ist ein kirschbetontes Profil naheliegend, die genaue Aromatik wird aber nicht spezifiziert.
Wenn dir ein definierter, beschriebener Geschmack wichtig ist, bietet Cherry Moon Pie den transparenteren Eindruck. Bei Cherry Pie Auto musst du etwas offener an das Aromaprofil herangehen.
6. Welche Sorte solltest du wählen?
Du bist Erstgrower und willst es so einfach wie möglich?
- Cherry Pie Auto ist hier meist die praktischere Entscheidung. Als Autoflower nimmt sie dir den Stress um Lichtumstellung und Timing. Du kannst schneller erste Erfahrungen sammeln, ohne gleich den kompletten Photoperioden-Prozess zu managen.
Du willst Kontrolle über die Wachstumsphase und legst Wert auf soliden Ertrag?
- Cherry Moon Pie erlaubt es dir, die Vegetationsdauer selbst festzulegen. Der als „gut“ beschriebene Ertrag macht sie interessant für Grower*innen, die gern an Ertrag und Wuchs arbeiten und bereit sind, sich mit Lichtzyklen auseinanderzusetzen.
Dir geht es vor allem um starke Effekte?
- Beide Strains sind als „sehr stark“ eingestuft. Cherry Pie Auto nennt explizit ca. 19 % THC, während Cherry Moon Pie ohne konkrete Prozentangabe auskommt, aber ebenfalls im oberen Bereich liegt. In Sachen Intensität sind beide eine Option für Nutzer*innen, die kräftige Effekte suchen.
Geschmack und Aroma sind dir besonders wichtig?
- Cherry Moon Pie ist hier klar im Vorteil, weil das Profil („Kirschkuchenfüllung mit Skunk-Funk“) genau beschrieben ist.
- Über Cherry Pie Auto liegen keine Aromaangaben vor, daher ist sie für stark aromafokussierte Käufer*innen etwas schwieriger einzuschätzen.
7. Fazit
Unterm Strich richtet sich Cherry Moon Pie eher an Grower*innen, die eine klassische, feminisierte Sorte mit gutem Ertrag, klar beschriebenem Kirscharoma und sehr starker Wirkung suchen – und bereit sind, sich mit Lichtzyklen und Blüteauslösung zu beschäftigen.
Cherry Pie Auto hingegen spricht vor allem Einsteiger*innen und alle an, die ein unkompliziertes Autoflower-Projekt mit starkem THC-Gehalt und überschaubarem Pflegeaufwand möchten.
Beide Strains liefern potenziell intensive Effekte; deine Entscheidung sollte daher vor allem davon abhängen, wie viel Kontrolle du im Anbau haben möchtest, welche Rolle ein transparenter Ertrags- und Aromaprofil spielt und wie viel Erfahrung du bereits mit dem Growen hast.