Purple OG #18 (Reserva Privada) vs The OG #18 (Reserva Privada) Cannabis Samen Vergleich

Purple OG #18 vs. The OG #18 – welcher Strain passt besser zu dir?

1. Einführung

Purple OG #18 und The OG #18 stammen beide vom gleichen Breeder, Reserva Privada, und gelten als sehr potente Hybride. Für viele Käufer wirkt das Angebot daher zunächst verwirrend: Beide sind feminisierte Samen, beide liefern einen guten Ertrag und beide werden als sehr stark THC-haltig beschrieben. Trotzdem richten sich die beiden Sorten an leicht unterschiedliche Profile von Growern und Konsumenten.

In diesem Vergleich erfährst du, wie sich Purple OG #18 und The OG #18 in Punkten wie allgemeiner Charakter, Eignung für Einsteiger, Ertrag und zu erwartenden Effekten unterscheiden, damit du fundiert entscheiden kannst, welche Sorte besser zu deinen Zielen passt.

2. Schnellübersicht im Vergleich

Eigenschaft Purple OG #18 The OG #18
Breeder Reserva Privada Reserva Privada
Seed-Typ feminisierte Samen feminisierte Samen
Genetik Der OG #18 x Purple Wreck OG Kush S1 Phänotyp (The OG #18)
Typ Hybrid Hybrid
Blütezeit ca. 8–9 Wochen ca. 9 Wochen
Ertrag gut gut
THC-Level sehr stark sehr stark

3. Überblick: Purple OG #18

Purple OG #18 ist ein feminisierter Hybrid von Reserva Privada, der aus der Kreuzung von The OG #18 mit Purple Wreck entstanden ist. Durch diese Kombination bleibt der OG-Charakter erhalten, wird aber um eine zusätzliche genetische Komponente ergänzt, die sich auf Wuchsbild, Aussehen und das Gesamtprofil der Sorte auswirken kann.

Mit einer Blütezeit von etwa 8–9 Wochen liegt Purple OG #18 im üblichen Bereich für Indoor-Hybride. Die Sorte wird mit einem guten Ertrag beschrieben, was sie für Grower interessant macht, die einen soliden Output bei gleichzeitig hoher Potenz suchen. Die Angabe „sehr stark“ beim THC-Gehalt deutet darauf hin, dass sie eher für Nutzer geeignet ist, die bereits Erfahrungen mit intensiven Sorten haben oder gezielt nach einer kräftigen Wirkung Ausschau halten.

Da keine konkreten Angaben zu Aroma, Geschmack oder exakten Effekten vorliegen, lässt sich Purple OG #18 am besten als kraftvolle Hybrid-Variante der klassischen OG-Linie einordnen, die zusätzlich von der Purple-Wreck-Genetik geprägt ist. Für Grower bedeutet das: Man erhält eine Variante mit OG-Wurzeln, die potenziell eine etwas andere Struktur und Optik zeigen kann als The OG #18.

4. Überblick: The OG #18

The OG #18 ist ein feminisierter Hybrid, der auf einem OG Kush S1 Phänotyp basiert. Die Sorte ist damit näher an der klassischen OG-Kush-Linie und repräsentiert gewissermaßen eine „reine“ Interpretation dieses bekannten Genpools – im Gegensatz zur zusätzlich gekreuzten Purple-Variante.

Die Blütezeit liegt bei etwa 9 Wochen, also im ähnlichen Rahmen wie bei Purple OG #18. Auch hier wird der Ertrag als gut beschrieben, was nahelegt, dass beide Strains in etwa auf vergleichbare Mengen kommen können, sofern die Rahmenbedingungen im Growraum stimmen.

Wie Purple OG #18 wird auch The OG #18 als sehr THC-stark eingestuft. Das spricht insbesondere Nutzer an, die nach intensiven Effekten suchen. Ohne genauere Effektbeschreibungen kann man The OG #18 allgemein als kräftigen OG-Hybrid einordnen, der sich vor allem für Grower anbietet, die möglichst nahe an einem klassischen OG-Kush-Erlebnis bleiben möchten.

5. Wichtige Unterschiede im Detail

Allgemeiner Vergleich

Die offensichtlichste Differenz liegt in der Genetik: Purple OG #18 kombiniert The OG #18 mit Purple Wreck, während The OG #18 selbst ein OG-Kush-S1-Phänotyp ist. Wer einen möglichst typischen OG-Hintergrund bevorzugt, orientiert sich eher an The OG #18. Wer dagegen eine Variante mit zusätzlichem Purple-Einfluss sucht, findet diese nur bei Purple OG #18.

Beide Sorten sind feminisiert, was die Handhabung für Hobby-Grower vereinfacht, da in der Regel keine männlichen Pflanzen zu erwarten sind. Beide sind Hybride und zielen auf eine Mischung der typischen Eigenschaften hin, anstatt klar sativa- oder indica-dominant zu sein (zumindest laut den vorliegenden Daten).

Welche ist besser für Anfänger?

Für Einsteiger ist vor allem wichtig, dass die Pflanzen:

  • eine überschaubare Blütezeit haben,
  • zuverlässig feminisiert sind,
  • und einen stabilen, guten Ertrag liefern können.

Beide Strains erfüllen diese Punkte grundsätzlich. Ein kleiner Vorteil kann bei Purple OG #18 in der etwas flexibleren Blütezeit von 8–9 Wochen liegen. Das gibt Anfängern minimal mehr Spielraum, je nachdem wie sich die Pflanzen im Growraum entwickeln. The OG #18 ist mit ungefähr 9 Wochen ähnlich schnell, aber tendenziell nicht schneller.

Da beide Sorten als sehr stark THC-haltig beschrieben werden, sollten absolute Neulinge im Konsum vorsichtig dosieren. Rein aus Sicht des Anbaus gibt es in den verfügbaren Daten keine klaren Hinweise darauf, dass eine der beiden Sorten deutlich anspruchsvoller oder pflegeleichter wäre. Anfänger können sich daher eher an persönlichen Vorlieben für die Genetik (OG „pur“ vs. OG mit Purple-Einfluss) orientieren.

Ertragsvergleich

Beim Thema Yield liegen die beiden Seeds Kopf an Kopf: Sowohl Purple OG #18 als auch The OG #18 werden mit einem guten Ertrag angegeben. Konkrete Gramm-pro-Quadratmeter-Werte oder Unterschiede in Indoor-/Outdoor-Leistung sind nicht genannt, daher lässt sich kein objektiver Vorsprung der einen oder anderen Sorte herauslesen.

Für Grower, die stark auf Ertrag fokussiert sind, heißt das: Die Entscheidung sollte weniger nach der geschätzten Menge, sondern eher nach anderen Kriterien getroffen werden, etwa nach dem bevorzugten genetischen Hintergrund oder nach der gewünschten Variation innerhalb einer OG-Linie. In der Praxis kann der Output stärker von Faktoren wie Licht, Nährstoffversorgung und Erfahrung des Growers abhängen als von den feinen Unterschieden zwischen diesen beiden Strains.

Vergleich der Wirkung

Konkrete Beschreibungen zu den Effekten liegen für keine der beiden Sorten vor, außer der sehr wichtigen Angabe „sehr stark“ beim THC-Gehalt. Das deutet auf eine intensive, wahrscheinlich dominante THC-Wirkung hin, ohne dass Details zu Art oder Dauer der Wirkung genannt werden.

Wer explizit starke Effekte sucht, liegt grundsätzlich bei beiden Sorten richtig. Unterschiede lassen sich rein aus den vorliegenden Daten kaum ableiten. Denkbar ist, dass Purple OG #18 durch den Purple-Wreck-Anteil ein etwas anderes Gesamtprofil mitbringt als der sehr OG-nahe The OG #18 – wie genau sich das anfühlt, ist aus den vorhandenen Informationen jedoch nicht ableitbar.

Für Nutzer, die Wert auf höchste Intensität legen, sind deshalb beide Strains gleich interessant. Wer ein möglichst „klassisches“ OG-Kush-Erlebnis bevorzugt, neigt eher zu The OG #18; wer neugierig auf eine Variation mit zusätzlicher Purple-Genetik ist, könnte eher Purple OG #18 wählen.

6. Welche Sorte solltest du wählen?

Die Entscheidung zwischen Purple OG #18 und The OG #18 lässt sich gut über folgende Fragen steuern:

  • Du bist kompletter Anfänger im Growen: Beide feminisierten Hybride mit rund 9 Wochen Blütezeit sind für ein erstes Projekt grundsätzlich geeignet. Die etwas flexiblere Angabe 8–9 Wochen kann Purple OG #18 für Einsteiger leicht attraktiver machen, der Unterschied ist aber gering.
  • Du suchst maximale Nähe zum klassischen OG-Kush-Profil: Dann ist The OG #18 als OG-Kush-S1-Phänotyp die konsequentere Wahl, weil hier der Fokus voll auf der OG-Genetik liegt.
  • Du willst eine OG-Variante mit zusätzlichem Twist: In diesem Fall bietet Purple OG #18 mit ihrer Kreuzung aus The OG #18 und Purple Wreck eine interessante Alternative, die sich optisch und genetisch vom Standard-OG etwas abhebt.
  • Hoher Ertrag ist dein Hauptziel: Laut Daten liefern beide Strains einen guten Ertrag. Wähle hier nach anderen Kriterien – etwa Genetik oder gewünschter Variation – da kein klarer Ertragsgewinner erkennbar ist.
  • Du suchst sehr starke Effekte: Beide Sorten werden als „sehr stark“ beschrieben. Für besonders intensive Erfahrungen sind daher sowohl Purple OG #18 als auch The OG #18 geeignet; wähle danach, ob du eher „klassisches OG“ oder „OG plus Purple-Einfluss“ bevorzugst.

7. Fazit

Purple OG #18 und The OG #18 sind sich in vielen Punkten ähnlich: feminisierte Hybride von Reserva Privada, gute Erträge, sehr hoher THC-Gehalt und eine Blütezeit um die 9 Wochen. Der zentrale Unterschied liegt in der Genetik: The OG #18 steht für den OG-Kush-S1-Phänotyp und damit für ein sehr OG-nahes Profil, während Purple OG #18 diese Basis mit Purple Wreck kombiniert und so eine eigenständige Variante bildet.

Für Einsteiger ins Growen sind beide Strains nutzbar, solange man den hohen THC-Gehalt respektiert und entsprechend vorsichtig konsumiert. Wer OG-Klassiker bevorzugt, wählt eher The OG #18. Wer eine etwas andere Interpretation mit Purple-Einfluss möchte, ist mit Purple OG #18 gut beraten. In Sachen Ertrag und genereller Stärke triffst du mit beiden Seeds eine solide Wahl.

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