The Void (AKA Purple Apollo) vs. Granddaddy Purple Aka – welcher Strain passt besser zu dir?
1. Einleitung
Wer zwischen The Void (AKA Purple Apollo) und Granddaddy Purple Aka schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Sorten – nicht nur was den Genetik-Hintergrund, sondern auch was Samenart, Typ und Zielgruppe angeht. Diese Gegenüberstellung richtet sich besonders an Erst-Grower, Käufer, die starke Effekte suchen, und alle, die vor dem Bestellen genau vergleichen möchten.
2. Schneller Vergleich
| Eigenschaft | The Void (AKA Purple Apollo) | Granddaddy Purple Aka |
|---|---|---|
| Strain-Typ | Hybrid | Indica |
| Genetik | Apollo-13 x Querkle (neu interpretiert) | Purple Urkle x Big Bud Hybrid |
| Seed-Typ | Reguläre Samen | Feminiserte Samen |
| Züchter (Breeder) | TGA Subcool Seeds | Royal Queen Seeds |
| Blütezeit | Keine Angabe | 8–10 Wochen |
| THC-Gehalt | Keine Angabe | Sehr stark, ca. 20 % |
3. The Void (AKA Purple Apollo) – Überblick
The Void (AKA Purple Apollo) stammt von TGA Subcool Seeds und ist ein Hybrid, der aus Apollo-13 und Querkle neu interpretiert wurde. Damit steht die Sorte in einer Linie von genetisch interessanten Kreuzungen, die häufig wegen ihrer Vielseitigkeit geschätzt werden.
Wichtige Besonderheit: Es handelt sich um reguläre Samen. Das bedeutet, dass aus den Seeds sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen entstehen können. Für Züchter, die eigenes Saatgut selektieren oder eigene Kreuzungen erstellen möchten, ist das ein entscheidender Vorteil. Für absolute Anfänger kann es dagegen eine zusätzliche Hürde sein, da männliche Pflanzen erkannt und in der Regel entfernt werden müssen, wenn keine Bestäubung gewünscht ist.
Konkrete Angaben zu Blütezeit, Ertrag, Aroma oder den typischen Effekten von The Void (AKA Purple Apollo) liegen hier nicht vor. Man kann daher nicht seriös sagen, wie schnell die Sorte durchblüht oder wie viel sie ungefähr abwirft. Sicher ist lediglich, dass sie als Hybrid tendenziell einen Mix aus Eigenschaften bieten kann – also weder klar sativalastig noch rein indica-dominiert ist.
Für Grower, die Wert auf Genetikarbeit legen oder gern mit regulären Seeds arbeiten, ist The Void (AKA Purple Apollo) damit vor allem ein spannender Ausgangspunkt für eigene Projekte. Wer dagegen ein kalkulierbares, klar beschriebenes Anbauprofil sucht, sollte berücksichtigen, dass hier einige Daten fehlen.
4. Granddaddy Purple Aka – Überblick
Granddaddy Purple Aka wird von Royal Queen Seeds angeboten und basiert auf einer Kreuzung aus Purple Urkle und einem Big Bud Hybrid. Damit bringt die Sorte eine klassische, indica-dominante Ausrichtung mit – kombiniert mit Big-Bud-Genetik, die in vielen Linien mit produktiven Pflanzen assoziiert ist.
Ein großer praktischer Pluspunkt für Einsteiger: Granddaddy Purple Aka kommt als feminisierte Samen. Bei korrekten Anbaubedingungen entwickeln sich überwiegend weibliche Pflanzen, was die Arbeit mit Geschlechtsbestimmung und das Entfernen männlicher Pflanzen stark reduziert.
Royal Queen Seeds gibt für Granddaddy Purple Aka eine Blütezeit von 8–10 Wochen an. Damit liegt die Sorte im üblichen Rahmen für Indicas und bietet Growern einen gut planbaren Zeitraum von der Umstellung auf 12/12 Licht bis zur Ernte.
Zum THC-Gehalt gibt es klare Informationen: Granddaddy Purple Aka wird als sehr stark beschrieben, mit einem THC-Wert von etwa 20 %. Für Nutzer, die explizit nach intensiven Effekten suchen, ist das ein wichtiges Entscheidungskriterium. Anfänger, die noch wenig Erfahrung mit potenten Sorten haben, sollten diese Stärke bei der späteren Nutzung im Hinterkopf behalten.
5. Zentrale Unterschiede im Detail
Allgemeiner Vergleich
Der grundsätzliche Unterschied liegt im Sortentyp und der Ausrichtung:
- The Void (AKA Purple Apollo) ist ein Hybrid von TGA Subcool Seeds auf Basis von Apollo-13 x Querkle. Der Fokus liegt hier auf einer komplexen Genetik und der Möglichkeit, mit regulären Samen zu arbeiten.
- Granddaddy Purple Aka ist eine Indica von Royal Queen Seeds aus Purple Urkle x Big Bud Hybrid mit klar definiertem THC-Niveau und Blütezeit.
Wer sich eher für Herkunftslinien und Hybridcharakter interessiert, könnte The Void (AKA Purple Apollo) spannender finden. Wer dagegen Wert auf eine bekannte Indica-Linie mit konkreter THC-Angabe und planbarer Blüte legt, ist bei Granddaddy Purple Aka meist besser aufgehoben.
Welche Sorte ist besser für Einsteiger?
Für Erst-Grower spielen vor allem Bedienbarkeit und Planungssicherheit eine Rolle. Hier ist Granddaddy Purple Aka durch mehrere Punkte im Vorteil:
- Feminiserte Samen: Einsteiger müssen sich weniger mit der Geschlechtsbestimmung der Pflanzen befassen.
- Bekannte Blütezeit (8–10 Wochen): Das erleichtert die Planung von Stromverbrauch, Düngung und Erntezeitpunkt.
- Klar definierte Potenz (ca. 20 % THC): Nutzer wissen im Voraus, dass sie es mit einer sehr kräftigen Sorte zu tun haben.
The Void (AKA Purple Apollo) als reguläre Hybrid-Sorte ist eher etwas für:
- Grower, die bereit sind, männliche Pflanzen zu identifizieren und zu selektieren,
- oder Züchter, die selbst kreuzen und Samen produzieren möchten.
Ohne Angaben zu Blütezeit und Ertrag ist The Void (AKA Purple Apollo) für absolute Anfänger schwer planbar. Reine Neulinge, die eine unkomplizierte und vorhersehbare Option suchen, werden deshalb in vielen Fällen mit Granddaddy Purple Aka besser zurechtkommen.
Ertragsvergleich (Yield)
Zu den konkreten Erträgen gibt es für beide Sorten in den hier vorliegenden Daten keine exakten Zahlen. Dennoch lassen sich einige generelle Überlegungen ableiten, ohne Werte zu erfinden:
- Granddaddy Purple Aka führt Big Bud Hybrid in der Genetik. Big-Bud-Linien werden häufig für gute Produktivität eingesetzt. Auch wenn keine offiziellen Gramm-pro-Quadratmeter-Angaben vorliegen, deutet die Genetik tendenziell in Richtung solide bis hohe Potenziale – natürlich immer abhängig von Setup, Erfahrung und Pflege.
- Bei The Void (AKA Purple Apollo) fehlen aktuell Informationen zu typischen Erträgen. Ohne Daten lässt sich nur sagen, dass Ertrag stark von der individuellen Selektion (gerade bei regulären Samen) und vom Grower-Können abhängt.
Für Grower, die vor allem auf ein kalkulierbares, ertragorientiertes Projekt setzen wollen, kann Granddaddy Purple Aka aufgrund der Big-Bud-Verwandtschaft und der klaren Indica-Ausrichtung oft die greifbarere Option darstellen. The Void (AKA Purple Apollo) eignet sich eher, wenn man experimentieren möchte und nicht primär auf maximal verlässlichen Ertrag fokussiert ist.
Effekte-Vergleich
Im Bereich „Effects“ liegen nur für eine der beiden Sorten belastbare Angaben vor:
- Granddaddy Purple Aka – sehr stark, ca. 20 % THC. Das spricht für intensive, deutlich spürbare Effekte, wie sie viele Nutzer von kraftvollen Indica-Sorten erwarten. Für Konsumenten, die explizit etwas „Starkes“ suchen, ist dieser Strain klar als kräftige Option einzuordnen.
- The Void (AKA Purple Apollo) – keine offiziellen Daten zu THC-Gehalt oder typischen Effekten in den vorliegenden Informationen. Als Hybrid können die Wirkungen je nach Phänotyp und individueller Toleranz sehr unterschiedlich erlebt werden, ohne dass sich hier seriöse Detailaussagen treffen lassen.
Für Nutzer, die ganz gezielt nach starken, deutlich spürbaren Effekten suchen und sich auch an einen höheren THC-Gehalt herantrauen, bietet Granddaddy Purple Aka durch die klar kommunizierten 20 % THC einen transparenten Rahmen. Wer eher offen für ein breiteres Spektrum an möglichen Hybrid-Effekten ist und weniger Wert auf klar definierte Potenzangaben legt, kann The Void (AKA Purple Apollo) in Betracht ziehen.
6. Welche Sorte solltest du wählen?
Die Entscheidung hängt vor allem von deinem Erfahrungsstand und deinen Prioritäten ab.
-
Du bist absoluter Anfänger im Anbau
In diesem Fall ist Granddaddy Purple Aka meist die sinnvollere Wahl:- feminisierte Samen – weniger Aufwand bei der Selektion,
- planbare Blütezeit von 8–10 Wochen,
- klare THC-Angabe für eine bewusste Nutzung.
-
Du suchst in erster Linie starke Effekte
Mit ca. 20 % THC ist Granddaddy Purple Aka klar als sehr kräftige Sorte einzuordnen. Wenn eine hohe Potenz für dich entscheidend ist, liefert sie die verlässlichere Orientierung. -
Du möchtest züchten oder mit regulären Samen arbeiten
Dann ist The Void (AKA Purple Apollo) interessanter:- reguläre Seeds – ideal für eigene Selektionen,
- Hybrid-Genetik aus Apollo-13 x Querkle, die sich für Kreuzungsprojekte anbietet.
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Du bist auf maximal kalkulierbare Erträge aus
Obwohl keine konkreten Grammzahlen vorliegen, spricht die Big-Bud-Komponente bei Granddaddy Purple Aka eher die Sprache einer ertragsorientierten Indica-Linie. Wenn der Fokus stark auf hoher Produktivität mit planbarem Ablauf liegt, ist diese Sorte meist die pragmatischere Option.
7. Fazit
The Void (AKA Purple Apollo) und Granddaddy Purple Aka bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: Der Hybrid von TGA Subcool Seeds richtet sich mit regulären Samen und spannender Genetik eher an erfahrene Grower und Züchter, die selbst selektieren und experimentieren möchten. Granddaddy Purple Aka von Royal Queen Seeds dagegen bietet als feminisierte, indica-dominante Sorte mit 8–10 Wochen Blütezeit und etwa 20 % THC ein deutlich planbareres Gesamtpaket.
Wenn du als Einsteiger eine einfachere, verlässlich starke Sorte für den ersten Grow suchst, wird Granddaddy Purple Aka in den meisten Fällen die naheliegendere Wahl sein. Interessierst du dich mehr für Selektion, eigene Projekte und Hybrid-Genetik, kann The Void (AKA Purple Apollo) die spannendere Alternative darstellen – erfordert aber mehr Erfahrung und Experimentierfreude.